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Schmerz - Medikamentenliste
Diese Schmerz.- Medikamentenliste ist zum täglichen Eintrag Ihrer Schmerzen, Medikamente und Therapien.
Wenn Sie diese Eintragungen täglich machen, können sie anhand der Schmerzkurve sehen, wie Ihr Körper auf die Medikamente bzw. Therapien reagiert. ( Sie können auch mehrere verschieden- farbige Kurven eintragen.
Diese Liste sollten Sie immer führen!
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Schmerzmittel beseitigen keine Krankheit, sie verdecken sie nur

 

 

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Nervenschmerzen

Nervenschmerzen

Das Typische der sogenannten Neuropathien ist, dass die Nerven keine Verletzung der Haut oder anderer Organe signalisieren, sondern selbst verletzt sind: zB. durch eine Amputation oder einen Schlaganfall, bei Diabetes, Alkoholmissbrauch, einer Entzündung,Viraler Infekt oder Borreliose. Schätzungsweise acht Prozent der Deutschen sind davon betroffen. Viele leiden zusätzlich an Depressionen, Ängsten und Schlafmangel.

Durch die Verletzung werden die Nerven überaktiv:  Sie feuern spontan, auch wenn kein Reiz eingelaufen ist, sie melden Schmerz, obwohl die Haut nur leicht berührt wurde.

Ursache ist, dass auf den Nervenfasern vermehrt Kanäle für Ionen und Andockstellen für körpereigene Botenstoffe auftauchen.

Ein wichtiger Grundsatz der Therapie: Die Behandlung muss so früh wie möglich beginnen, um eine chronifizierung zu verhindern.

Dem Patienten muss auch klar sein, dass eine völlige Schmerzfreiheit fast nie zu erreichen ist.

Als realistisch gilt eine Reduktion der Pein um 30 bis 50 Prozent.

Und Geduld ist gefagt:   Auf Grund der biochemischen Veränderungen bei Neuropathien versagen die üblichen Schmerzmittel. 

Stattdessen greifen Ärzte auf Medikamente zurück, die sie sonst bei Epilpsie und Depressionen einsetzen.  Dabei müssen sie das richtige Pharmakon oder die beste Kombination durch Ausprobieren ermitteln.

Lokal wirkt ein Pflaster mit Capsaicin, dem Inhaltsstoff der Chilischote. Eine Stunde Anwendung desensibilisiert die Nerven für drei Wochen. (Nebenwirkungen beachten)   Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert die elektrische Stimulation der Haut ( TENS )   Unverzichtbare Bausteine sind überdies physikalische Therapie und Psychotherapie        Quelle: GEO.de

 

 

 

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Desensibilisieren der Nerven bei chronischen Schmerzen an den Fußsohlen.

 

Durch massieren der Fußsohlen mit Igelball, Bürste oder barfußlaufen den Schmerz desensibilisieren. (Verletzungsgefahr mittels einem Spiegel kontrollieren)

Das heißt - den chronischen Schmerz überlagern mit einem anderen Schmerz.

 

Ich konnte mit dieser Methode wieder laufen, mit viel weniger Schmerzen.

 

 

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Schmerzzentrum Zies öffnet sich Kassenpatienten

 

  Das Zentrum für Implantationsfolgeschäden, Entzündungen und Schmerzen in Frankfurt/Main, kurz Zies, hat sich neu orientiert und ist nicht mehr nur Anlaufstelle für Selbstzahler und Privatpatienten, sondern auch für gesetzlich Versicherte - und zwar europaweit.

copyright by Ärzte Zeitung Verlags-GmbH

 

 

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Ärtzte Zeitung, 24.11.2011

 

Stoff aus Italien dämpft chronische Schmerzen

Mit dem körpereigenen Molekül Palmitoylethanolamide zeichnet sich für Patienten mit chronischen Schmerzen eine neue - gut verträgliche - Therapieoption ab.

Witten/Herdecke (eb). Auf einem Kongress in Italien wurde jetzt ein neuer Wirkstoff zur Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen vorgestellt.

Dabei handelt es sich um Palmitoylethanolamide (angeboten als Normast), das  seit kurzem auch in Deutschland erstmals als Nahrungsmittel für medizinische Zwecke unter ärztlicher Betreuung eingesetzt werden darf, teilt die Universität Witten/Herdecke in einer Pressemitteilung mit.

"Wir versprechen uns sehr viel von dem Wirkstoff", wird Professor Jan M. Keppel Hesselink vom Lehrstuhl für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Witten/Herdecke in der Mitteilung zitiert.

Körpereigenes Molekül

In klinischen Versuchen an mehr als 2000 Patienten habe sich herausgestellt, dass die Substanz sehr stark Schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt und dabei keinerlei problematische Nebenwirkungen hervorruft.

Bei dem Wirkstoff handelt es sich um ein natürliches Produkt und körpereigenes Molekül, das nicht, wie herkömmliche Mittel, den Schmerz über die Nervenzellen unterdrückt, sondern direkt über die so genannten Gliazellen und Mastzellen wirkt. Das sei ein komplett anderer Ansatz, wird der Pharmakologe zitiert.

Das neue Konzept hat Hesselink auf dem Anästhesiologischen Kongress der Italienischen Anästhesiologen und Schmerzärzte in Perugia vorgestellt., heißt es in der Mitteilung.

Normast sei in Italien, Spanien und den Niederlanden bereits bei mehr als 800.000 Patienten eingesetzt worden. In einer neuen Studie, aqn der 636 Patienten mit Ischias- und Rückenschmerzen teilnahmen, habe sich die Wirksamkeit bestätigt.

 

 

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Wie entwickle ich meine Selbstheilungskräfte ?

  

 

Vortrag von Frau Ina Felker Heilpraktikerin und Jogalehrerin Tel: 07351-1500205

 

 

Ü:        -     Körper durchwandern

-          Vollatmung; Zunge im Mundboden

 

Frage:

-          Was verstehen Sie unter Selbstheilungskräfte? – Zusammengesetzt aus Selbst und Heilung

-          Was bedeutet für Sie Heilung?

 

Wir sprechen zumeist von Gesundheit, wenn wir an Heilung denken, doch gilt unsere Sehnsucht einem viel umfassenderen Zustand, als nur schmerzfrei funktionstüchtig zu sein.

Die Empfindung von Schmerz

Krankheit und Schmerz gehen meistens Hand in Hand. Schmerz ist etwas sehr Individuelles. Es gibt körperlichen, seelischen und geistigen Schmerz.

Jede Art von Missempfindung, Druck, Unwohlsein, Disharmonie kann für uns Schmerz bedeuten, auch je nach dem wie viel Bedeutung wir der Empfindung beimessen und wie wir sie benennen.

Schon die Diagnose einer Krankheit kann uns seelische Schmerzen beifügen und somit die körperlichen verstärken. Wir lehnen uns innerlich auf, reagieren mit Abwehr und Widerständen, in Folge verschlimmern sich die Symptome.

 

Eine…Methode im Umgang mit Schmerzen ist es, sich der Gedanken und Gefühle, die im Zusammenhang damit entstehen, bewusst zu werden. Vielleicht haben Sie schon einmal bemerkt, dass Sie bestimmte Empfindungen im Rahmen des inneren Dialogs als „Schmerz“ bezeichnen, sobald sie auftreten. „Schmerz“ ist also der „Name“, nicht die eigentliche Erfahrung. Indem wir jede unangenehme Empfindung „Schmerz“ nennen, betrachten wir sie mit allen dazugehörigen Assoziationen und verstärken auf diese Weise den Eindruck von Schmerz.                                                                      

Aus dem Buch: Heilung durch Meditation, Jon Kabat-Zinn, S. 240 95

 

Wir können Schmerzen und Krankheit verstärken, indem wir ihnen zu viel Bedeutung beimessen und sie weg haben wollen. Diese Abwehrhaltung schafft Verspannung, Stress, Schmerzen.

Heilung heißt loslassen

Heilung hat mit Entspannung zu tun. Ich sage gerne: Heilung ist Entspannung, Entspannung und noch einmal Entspannung. Oder: Loslassen, Loslassen, Loslassen. Was heißt das? Gemeint ist natürlich das Loslassen von Verspannungen des Körpers, die wir eben vielleicht beim mentalen Körperdurchwandern wahrgenommen haben. Da sind dann noch die abgespeicherten Kränkungen und negativen Emotionen, die unsere Charakterstruktur ausmachen und natürlich die vielen, vielen individuellen und kollektiven Glaubenssätze auf die unser aller Leben aufbaut, die wesentlich unsere Einstellung zum Leben prägen. Verspannungen entstehen durch Erwartungen und Vorstellungen.

Wir machen uns unseren Körper selbst

Ich erlebe immer wieder überraschte Gesichter in meinen Kursen, wenn ich die Behauptung aufstelle, dass wir selbst Schöpfer unseres Körpers sind.

Unsere Emotionen werden im Bindegewebe gespeichert und prägen unsere Haltung, unsere Glaubenssätze wirken auf unseren Stoffwechsel und unseren gesamten Energiefluss ein.

Der Körper offenbart unsere Charakterstruktur.

Einige Therapeuten sind im Bodyreading ausgebildet und erkennen die Stärken und Schwächen des Charakters in der äußeren Gestalt.

Wir Heilpraktiker unterscheiden die verschiedenen Konstitutionstypen mit ihren Körperbau und Verhalten. In der Homöopathie gibt es die Miasmen, die das Erbgut mit seinen Dispositionen für chronische Krankheiten berücksichtigt und auch spezifische Körperzeichen aufzeigen.

Der Körper ist Ausdruck unserer inneren Prozesse, unserer Lebenseinstellung. Zuerst ist die Innere Haltung. Sie formt die äußere Haltung. Der umgekehrte Prozess ist mit entsprechender Achtsamkeit möglich: ich arbeite an der äußeren Haltung, um mir die inneren Prozesse bewusst zu machen. Dann verändert sich etwas. Das geschieht z.B. bei regelmäßiger Yogaübung. Die Asanas (Haltungen) des Yoga schulen unsere Achtsamkeit, machen uns vertrauter mit unserem Körper und machen uns unsere inneren Prozesse bewusst. Wir müssen erst unsere versteckten Vorstellungen und Erwartungen kennenlernen, bevor wie sie loslassen können. All diese feinstofflicheren Energien formen unseren Körper.

Wir denken in Gegensätzen

Unter Heilung verstehen wir zumeist erst einmal die Befreiung von Schmerzen. Schmerzfrei und funktionstüchtig zu sein nennen wir Gesundheit.

Gesundheit ist die eine Seite der Münze, die andere zeigt uns Krankheit.

Wir leben in der Welt der Dualität. Wir denken in Gegensätzen. Zu Gesundheit gehört Krankheit. Wollen wir etwas unbedingt haben müssen wir uns auch immer mit dem Gegenteil befassen. Wir haben das Verlangen nach Heilung aber da ist so ein innerer Boykoteur, der uns immer weis machen will, dass ich es ja doch nicht schaffe. Beide gehören zusammen. Beide Seiten muss ich zuerst als zu mir gehörig annehmen. Etwas in mir hat dann die Wahl auf was die Konzentration gelenkt wird. Hilfreich sind innere Bilder. Wollen wir schön sein müssen wir uns zuerst als schön erkennen, d.h. ein inneres Bild davon mit uns herum tragen – frei von Gedanken.

Unser Vernunftsdenken teilt alle Erfahrungen in „gute“ und „schlechte Erfahrungen ein und sein einziges Kriterium für die Beurteilung ist, ob es etwas mag oder nicht. Erfahrungen, die es nicht mag, werden nicht zugelassen. … Nicht Sie sind es, die/der eine Empfindung nicht akzeptieren will, sondern der rationale Verstand.        S.241 s.o.

 

Der Verstand nimmt nur an was ihm behagt und lehnt ab was ihm missfällt. Er denkt in Gegensätzen und glaubt wählen zu können. Er baut Widerstände gegen Unliebsames auf, die aufrecht zu erhalten, viel Energie brauchen, die uns nicht mehr zur Verfügung stehen, z.B. um heil zu werden. Es ist unschwer zu erkennen, dass die Abwehr die Verspannungen und Mauern in unseren Körper und Gemüt produzieren.

Heilung bedeutet annehmen

Heilung, Veränderung und Wachstum entstehen jedoch durch Annehmen des sich jetzt, im Augenblick entfaltenden Lebens, wie schmerzlich oder erschreckend es sich auch darbieten mag, denn in der Realität des Augenblicks sind alle Möglichkeiten enthalten. Sie müssen nur entwickelt werden.

Aus dem Buch: Heilung durch Meditation, Jon Kabat-Zinn, S. 95

 

Heilung ist kein Zustand, sie ist ein Weg; der goldene Mittelweg, die Ganzheit, das Erleben der Einheit, der Integration von Körper, Geist und Seele. Heilung meint das Erwachen. Das Erwachen in den Augenblick hinein. Die totale Präsenz und Verschmelzung mit dem was ist. Das Leben annehmen, so wie es ist. Mit dem sein können was ist, unter Umständen auch mit der Krankheit des Körpers. Das ist Heil-Sein. Dann kann Veränderung geschehen, die nichts mit den festgefahrenen Ansichten unseres Verstandes zu tun hat.

 

Wir können nicht wählen. Die Dinge in unseren Leben ereignen sich. Wir können nur darüber nach-denken, was geschehen ist und unsere Sichtweise verändern, dann ändert sich alles, denn im Augenblick sind alle Möglichkeiten enthalten.

 

Parabel mit dem Loch

 

Die Realität des Augenblicks und die bedingungslose Annahme dieser Realität können wir durch Meditative Übungen, wie z.B. das Körperdurchwandern, was wir eingangs gemacht haben, erfahren und verinnerlichen.

Es gibt keine Zeit

Es macht keinen Unterschied an welchen Symptomen wir erkrankt sind oder was die Krankheit für einen Namen/Etikett bekommen hat. Der erste Schritt in Richtung Heilung ist immer das Annehmen der Situation, des Augenblicks. Es ist wie es ist. Es bringt nichts sich dagegen aufzulehnen. Das verbraucht kostbare Lebensenergie. Die Vergangenheit gibt es nicht in diesem Moment auch nicht die Zukunft, aber hier, in diesem Moment, findet das Leben statt.

Auch die Quantenphysik belegt heute, dass es Zeit nicht gibt, außer in unserem Verstand. Erinnerungen und Vorstellungen sind der Nährboden für Ängste und Krankheit. Halte ich die Zeit durch erhöhte Achtsamkeit an, ruhen auch die Gedanken und die Widerstände. Die Identifikation mit dem Körper und seinen Schmerzen schwindet. Ja, sie kommt wieder aber es liegt an mir diese Übungen der Achtsamkeit immer weiter auszudehnen, bis sie sich verselbständigen und ein allumfassendes Loslassen sich immer mehr in mir und da draußen breit macht.

Heilung bedeutet Achtsamkeit

Eine Krankheit, ganz besonders eine chronische Krankheit macht uns immer darauf aufmerksam, dass wir eine falsche Richtung in unserem Leben eingeschlagen haben. Das kann geändert werden. Oft muss der Betreffende ein Stück zurück gehen, um die Weggabelung, an der er sich verirrt hat, wieder aufzuspüren und die Richtung nun bewusst zu ändern. Das verlangt Achtsamkeit.

 

Achtsamkeit ist ohne Annehmen der Realität nicht möglich. Gewöhnlich macht uns unser Verstand vor, dass wir etwas zu erreichen hätten, z.B. Heilung, oder dass wir nicht richtig sind, so wie wir sind. Er ist ständig in Bewegung, urteilt und bewertet ständig und treibt uns an. Unsere größte Herausforderung ist es dieses ständig unzufriedene, nörgelnde, unfassbare Etwas zur Raison zu bringen. Damit Ruhe und Frieden einkehren kann. Damit ich mich und mein Leben in all seiner Fülle annehmen und immer wieder genießen kann.

 

Es ist gar nicht so einfach auf den Augenblick zu achten. Wenn ich es wirklich tue, dann nehme ich ihn auch an. Das eine bedingt das andere. Wenn ich mich konzentriere auf den Moment, dann hat ein Gedanke des Widerstandes keinen Platz. Bis die Konzentration, die Achtsamkeit vollkommen ist, nörgelt da schnell etwas im Hintergrund. Etwas ist wieder nicht in Ordnung oder muss noch hinzugefügt werden. Und wenn wir anfangen uns das bewusst zu machen, wird alles erst mal noch schlimmer: wir erfahren Emotionen und Gedanken, die bisher unter den Teppich gekehrt wurden, bzw. verdrängt wurden in unser Unterbewusstsein. Sie machen sich jetzt Luft. Das allein ist schon oft schmerzhaft. Nur, was nicht ans Licht gebracht wird, maddert weiter vor sich hin und untergräbt die Lebenskraft. Diese mulmigen Gefühle der Unsicherheit ängstigen uns und verstärken unsere Widerstände dem Leben gegenüber. Sie rauben uns kostbare Lebenskraft.

 

Wir sind in einem ständigen inneren Dialog, oft ohne uns gewahr zu werden, dass wir Lebenssituationen bewerten und betiteln, die uns das Leben schwer machen. Wir bestehen auf unserem Urteil, welches wir unsere Meinung nennen und haben oft unsere liebe Not eine andere Sichtweise als gleichwertig gelten zu lassen. Mit etwas Achtsamkeit erkennen wir schnell, dass uns das ganz schön in die Enge treibt. Enge hat dieselbe Wurzel wie Angst. Angst bringt uns immer in Stress und Stress ist wieder die Grundlage von Krankheit.

Meditation heilt

Heilung durch Annehmen der Realität, durch üben der Achtsamkeit, was Meditation ist, ist ein revolutionärer Ansatz in der Medizin. Er wird bereits mit viel Erfolg von der Stressklinik der Medical School der University of Massachusetts in Amerika praktiziert, und geht von hier aus in die ganze Welt: Das MBSR (mindfullness-based stress reduction)-Programm.

 

Vor ca. 20 Jahren hatte ich auf einem Spaziergang die tiefe Erkenntnis: Meditation heilt.

Nach ca. 35jähriger Meditationspraxis kenne ich viele der Fallstricke auf diesem Weg. Auch ich musste die Erfahrung mit chronischer Krankheit am eigenen Leib machen und konnte, trotz meines Wissens, die Krankheit nicht in den Griff bekommen. Heute kann ich immer besser mit den Signalen meines Körpers leben. Die Panik tritt nur noch selten ein und die Schmerzen werden ins Leben integriert.

Die damalige Eingebung ist zur gelebten Gewissheit geworden: Meditation heilt.

Episode mit den Krebskranken, die meditierten

 

Meditation:

-          Komplettes loslassen.

-          Es bleibt nichts. Die Leere.

-          Alles ist möglich, alles ist darin enthalten.

-          Alles kommt zum Ende – die Pause – Atempause – Neubeginn

-          Medi – Mitte

-          Verwandtschaft zu Medizin

Die Übung der Achtsamkeit: Meditation

Die Übung der Achtsamkeit ist vor allem durch den Buddhismus bekannt geworden. Die Übung der Achtsamkeit ist notwendig, wenn wir frei werden wollen von Leid, wenn wir unsere Welt, zu der unsere Körper gehört, friedfertig gestalten wollen. Übung hat mit Ausdauer, Geduld, Disziplin zu tun. Disziplin bedeutet hier, dass mir etwas so wichtig ist dass ich dafür gehe, arbeite, die Verantwortung übernehme.

 

Ohne Übung geht es nicht

Wenn dieser Weg (der Achtsamkeit)in Ihnen eine Resonanz findet, sollten Sie ihn getrost einmal ausprobieren.

Dabei muss Ihnen allerdings klar sein, dass es ohne Übung nicht geht. Kultivieren Sie in sich jene Augenblicke der Ruhe und des bloßen Gewahrseins, und betrachten Sie Ihre Schmerzen wie einen Lehrer, der auch zu außergewöhnlichen Methoden (Guru der Inder) greift, um Ihnen zu helfen.

Gewiss erfordert dies ein hohes Maß an Disziplin, und es wird immer wieder Phasen geben, in denen Sie aufgeben möchten, weil Sie keine direkten Ergebnisse sehen. Vergessen Sie dann bitte nicht, dass diese Art innerer Arbeit Geduld und Verständnis mit sich selbst und natürlich mit den Schmerzen, erfordert, denn Sie arbeiten ja im wahrsten Sinn des Wortes an der eigenen Schmerzgrenze – und zwar auf sanfte Weisem, um sich nicht zu überfordern und nichts zu übereilen. Ein Durchbruch lässt sich nicht erzwingen, und schon gar nicht nach unseren Vorstellungen. Er kommt von selbst, wenn die Zeit dafür reif ist. Die Achtsamkeit ist kein Bulldozer, mit dem man jeden Widerstand einfach plattwalzt. Sie rüttelt vielmehr sanft an unseren starren Barrieren, hier ein wenig und dort ein wenig – und während sie zu wanken beginnen, eröffnen sich neue Dimensionen des Seins, sogar im Augeblick des Schmerzes.                                                S. 243 s.o.

 

Er kommt von selbst, wenn die Zeit dafür reif ist. Wie der Sonnenauf- und Untergang.

Rhythmus und Ordnung

Auch der Liebe Gott hat die Welt nicht an einem Tag gemacht. Er erschuf den Menschen am 6. Tage und am 7. ruhte er. Er gab uns den Rhythmus, die Ordnung vor, um in seiner Schöpfung zu bestehen.

Es gibt zwar keine Zeit jenseits unseres Verstandes aber wir leben nun mal in der Welt der Formen in Raum und Zeit und müssen dieser Tatsache Rechnung tragen und mit ihr arbeiten.

Wir sind aufgefordert unser kleines Ich immer wieder in das große Ganze einzugliedern. Wie die Welle, die zum Meer wird, so können wir unsere Beschränktheit immer wieder im großen Rahmen des Universums aufgehen lassen und die Schwere und Grenzen von Raum und Zeit für Momente hinter uns lassen.

Das Universum schwingt. Alles hat seinen Rhythmus und seine Ordnung bis hin zu den einzelnen Zellen unseres Körpers. Wir erleben die vielfältigsten Rhythmen in der Natur: die Jahreszeiten, der Tag- und Nacht-Zyklus, die Zyklen des Mondes und der Frau usw. Unser Atem ist unser größter Rhythmusgeber.

Nur unser kleiner Verstand hat den Größenwahn gegen den Strom schwimmen zu wollen.

Wenn wir nicht unseren ureigenen Rhythmus leben und ihn immer wieder einbinden in den des Universums, dann stehen wir ständig unter Stress und verbrauchen uns vor der Zeit.

Der Atem, unser größter Rhythmusgeber

Heilung hat viel zu tun mit der Wiederfindung unsere Rhythmus, unserer Ordnung.

Unser größter Rhythmusgeber: der Atem.

Mit Hilfe des Atems können wir relativ leicht die Einbindung des individuellen Rhythmus in den kosmischen Rhythmus erfahren. Das ist schon die halbe Heilung, wenigstens für einen Moment. Dann üben wir weiter, bis sich der Moment ausdehnt.

 

Ü: Atemachtsamkeit

Die beliebteste Meditationstechnik

Weitere meditative Achtsamkeitsübungen

Körpergewahrsein (Tai Chi, Kampfsportarten)

Kreative Künste

Jede alltägliche Verrichtung

 

Imaginationskraft

Die Imaginationskraft ist unsere größte Kraft!

Dieser Spruch stammt von meinem Yogalehrer, der über 15 Jahr mein Leben nachhaltig geprägt hat. In seiner Schule lernte ich wöchentlich und dann täglich auf der Matte zu Hause, wie ich mich entspanne, konzentriere, in mich vertiefe und loslasse.

 

Der Herr schuf uns nach seinem Bilde

Der Liebe Gott hatte zuerst die Idee, die Vorstellung von Licht, dann wurde es Licht. Und am 6. Tage erschuf er den Menschen nach seinem Bilde (er hat ihn sich eingebildet, dann nach außen gestellt). Dass heißt, wir wurden alle zu Schöpfern unseres Lebens aus-gebildet. „Macht Euch die Erde untertan“ ist eine falsche Auslegung. Es hat nichts mit Macht und Beherrschen zu tun. Sondern mit der Einbindung in das große Ganze. Wir sind wie Wellen im Meer und damit gleichzeitig das ganze Meer.

Und er schloss einen Pakt mit sich: er wollte sich nicht einmischen! Er gab uns den freien Willen. Er mischte sich hinfort nicht mehr ein.

 

Innen wie außen   ?

Gedicht von Hermann Hesse

 

Vorstellung - Einbildung

Vor-stellung – etwas voran stellen – Planung nach einer Idee – Ein-Bildung – ein Bild in sich entstehen lassen (das der Vor-stellung entspricht!?)

 

Heute stehe ich vor einer Gruppe Erkrankter, die sich in dem Bild der Polyneuropathie wiederfinden und je mehr ich mich auf die Beschreibung eingelassen hatte, desto mehr habe ich mich auch in diesem Krankheitsbild zu Hause gefühlt. Ja, ich kenne diese Symptome am eigenen Leibe. Das ist nichts Ungewöhnliches für mich. Ganz deutlich ist mir das jedes Mal passiert, wenn ich ein neues Homöopathikum studiert habe und so geht es mir auch heute noch, wenn ich längst bekannte Arzneimittelbilder wieder genauer auf mich wirken lasse, d. h. mich in diese und meine Patienten hinein versetze.

Als angehende Krankenschwester hat mich dieses Phänomen noch sehr verstört: ich erlebte viele der diagnostischen Untersuchungen im Krankenhaus am eigenen Leibe, weil ich mir einbildete, dass ich unter den dazu führenden Symptomen litt.

Wie gesagt, das ist nichts Ungewöhnliches, auch nichts Negatives, nein, genauso läuft es im Leben. Ich bin Schöpfer meines Lebens. Ich kann Diese Einbildungskraft bewusst, also mit Achtsamkeit benutzen, oder ich lasse sie automatisch ablaufen und meine Welt gestalten. Im letzteren Fall lehrt mich das Leid achtsamer zu werden und meine Schöpferkraft bewusst einzusetzen. Den Weg der Entwicklung gehe ich in jedem Fall.

 

Hat das der Liebe Gott bezweckt mit der Vergabe des freien Willens? Er darf sich doch gar nicht einmischen, wenn er uns die Freiheit geschenkt hat, wenn er uns nach seinem Bilde geschaffen hat, mit seiner Schöpferkraft ausgestatten hat!!!

 

Die Quantenphysik macht uns klar, dass es ohne Beobachter keine geformte Welt für uns geben kann.

Dorthin, wo ich mein Achtsamkeit richte, meine Konzentration, da entsteht meine Welt für mich.

Wir können das leicht nachvollziehen, wenn wir uns eine Erfahrung vor Augen halten, in der wir wieder mal so richtig festgefahren und engstirnig waren. Wir waren überzeugt von unserer Meinung, unserer Haltung, unserer Sichtweise und eine andere konnten wir nicht zulassen. Also haben wir abgelehnt, was uns da gegenüber stand, uns entgegenkam. Es war vielleicht der Nachbar oder die geschiedene Ehefrau. Wie kann es nur sein, dass genau diese Menschen von anderen so geliebt werden? Was stimmt da mit meiner Einstellung nicht?

So oder ganz anders gestalten wir unsere Welt.

 

Ein Spruch, den ich vor ein paar Wochen zum Schluss meines Yogakurses, mit dem Thema: Yoga ein Heilungsweg,eilungswegHeilu zitierte, besagt:

„Eine Voraussetzung für wahres dauerndes Glück ist die Einsicht, dass wir allein verantwortlich sind für unser Leben und niemand anderes. Ich bin die Ursache meiner Krankheit; ich bin die Ursache meiner Gesundheit. Ich bin die Ursache meiner Gebundenheit; ich bin die Ursache meiner Freiheit. Ich bin die Ursache meines Unglücks; ich bin die Ursache meines Glückes…“

 

Ich mache mir meine Welt selbst!

Warum soll ich also nicht anfangen bewusst meine Welt positiv und friedlich zu gestalten, indem ich mir eine friedliche Welt ein-bilde?

Wie gesagt, erst einmal gibt es viele Hindernisse, die sich da scheinbar auftürmen. Alte Widerstände, Ängste und schmerzhafte Erfahrungen wollen beachtet und integriert werden.

Doch ich bleibe an meiner Übung: geduldig wiederhole ich die gezielte Vorstellung von einer friedlicheren Welt, bis mein zweifelnder Verstand aufgibt und die konzentriert Hinwendung zur Veränderung Form annimmt. Das ganze kann natürlich auch schnell gehen oder immer schneller, je weniger Widerstände ich im Geist gegen die Veränderung aufbaue, je mehr mein Vertrauen in mich und meine Welt wächst.

 

„Ich bin zu jeder Zeit am rechten Ort und tue mit Erfolg genau das Richtige.“

 

Das ist bedingungslose Annahme.

 

Das Geheimnis des rechten Betens oder der Imagination

Es besteht darin zu danken für die Fülle, die das Universum bietet. Es ist alles da in unserer Welt. Ich muss es nur annehmen, indem ich mir die Erfüllung ein-bilde. Das ist der Schöpfungsprozess. Ich nehme mit dem Annehmen vorweg, was Gestalt annehmen soll. Und bleibe bei der Vorstellung, indem ich sie ständig wiederhole. Das ist die Übung. Man beachte die doppelte Bedeutung des Wortes Annahme. Ich nehme etwas an, bevor es sich verwirklicht. Die vertrauensvolle Vorstellung steht vor der Erfüllung. Das ist ein richtiges Gebet: Wir danken Gott mit allem Vertrauen in seine vollkommene Schöpfung für die Erfüllung unserer Wünsche. Wenn wir das nicht können, sollten wir unser Begehren unter die Lupe nehmen, wie viel Zweifel und Misstrauen da noch unterbewusst zurückgehalten werden. Vielleicht sollten wir Gott erst mal darum „bitten“ diese auszuräumen, damit ich im Einklang mit seiner Schöpfung kommen kann.

Übrigens sollten wir auch nicht vergessen das Ziel unserer Wünsche wieder loszulassen im Vertrauen, dass das was ist gut für mich ist.

 

Heilung können wir nicht machen – sie geschieht. Sie ist kein Willensakt. Mit unserer herkömmlichen Willenskraft, basierend auf unserem Ego, richten wir da nur teilweise etwas aus. Die wirkliche Willenskraft, Schöpferkraft meint hier die Imaginationskraft: die rhythmische Übung der gezielten Einbildung, die auf der Wiederholung basiert.

Am Anfang war die Idee, die Einbildung, die Form folgt zu ihrer Zeit willig nach.

So gestalten wir uns unsere Welt und unseren Körper ständig aufs Neue.

Doch bedenke: wie weiß ich heute was morgen gut für mich sein soll!!!

Übungsmethoden und Techniken der Heilung

Es gibt viele Methoden, die hilfreich sind auf dem Wege zur Selbstheilung, die die Achtsamkeit schulen, und dann stehen uns noch die Erkenntnisse der Schulmedizin und die Naturheilkunde zur Verfügung!

 

  1. Yoga und Meditation

Yoga bedeutet das Ende des denkenden Gemüts.

Zentrales Anliegen: das Loslassen der Identifikation mit unserem Körper und unseren Gedanken.

Methoden:

-          Körperhaltungen – Konzentrations-/Achtsamkeitsübungen

-          Atemtechniken – erweitern und Lenken der Lebenskraft

-          Imaginationsübungen

-          Stimm-/Klangerfahrungen

-          Meditation

 

  1. andere energetische Heilsweisen (z.B. Tai Chi, Kampfkünste)

 

  1. Kreative Künste

 

  1. Jede Handlung kann eine Übung der Achtsamkeit sein

Auch oder insbesondere das Essen s.u.

Unterstützung auf dem Wege der Heilung

Typgerechte Ernährung

Dieses Thema erwähne ich hier nur. Es würde den Rahmen sprengen. Nur so viel: wir ernähren uns nicht vom Brot allein.

Im Ayurveda, der indischen Lehre vom Leben und 4 Jahrtausende alte Heilsweise, die den Yoga inbegriffen hat, werden fast alle Krankheiten maßgeblich durch typgerechte Ernährung geheilt.

 

Zitat S. 294

Herzerkrankungen sind reversibel, wenn Ernährungsweise und Lebensstil geändert wird.

- weiter unten:

…selbst nach jahrelangem Leiden der Verlauf der Krankheit nicht nur aufgehalten, sondern umgekehrt, das heißt der Schaden behoben werden kann, wenn ein Mensch bereit ist und die Disziplin aufbringt, seine Lebensweise (inklusive ungesunder Eßgewohnheiten) zu ändern.

 

Viele Menschen essen aus Langeweile, manche um sich zu trösten, andere aus Stress, wieder andere, weil sie sich leer fühlen. Wenn alle anderen Mittel versagen, wird gegessen, nicht, um dem Körper Nahrung zuzuführen, sondern in der Hoffnung, sich hinterher besser zu fühlen. Wie essen, um unsere Leere zu füllen oder auch um Zeit totzuschlagen, einen „Leerlauf“ zu überbrücken….“                                                          s.o. S. 297

 

Essen als Achtsamkeitsübung                       KOPIE verteilen        s.o. S. 299

 

Die Ernährung ist natürlich Bestandteil der

6 Ordnungsprinzipien nach Hypokrates              à Flyer verteilen

 

Das Selbst – potentielle Kraft aus der die Heilung geschieht

 

Unser Vernunftsdenken teilt alle Erfahrungen in „gute“ und „schlechte Erfahrungen ein und sein einziges Kriterium für die Beurteilung ist, ob es etwas mag oder nicht. Erfahrungen, die es nicht mag, werden nicht zugelassen. … Nicht Sie sind es, die/der eine Empfindung nicht akzeptieren will, sondern der rationale Verstand.    S.241 s.o.

 

Wer ist dieses „Sie“? Wen gibt es da noch außer unserem Verstand? Wir begegnen hier dem, was wir als das „Selbst“ in unseren Selbstheilungskräften bezeichnen.

 

 

 

Innen wie außen

Gedicht von Hermann Hesse verteilen

 

Übungen:

-          3 Atemräume

-          Den Körper durchatmen

-          Sitzmeditation

-          Seesternatmung

-          Sonnenenergie tanken

-          Stakkatoatmung