März 2010

Der Feind befällt das Nervensystem

Albert Scheffold will eine Selbsthilfegruppe für Polyneuropathie-Betroffene aufbauen 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmerzen, Schwellungen, Durchblutungsstörungen:

Polyneuropathie hat viele Symptome. (Foto: arc)

 

 

ACHSTETTEN / ry Bis Ostern 2010 ist Albert Scheffold aus Achstetten, langjähriger Bauleiter bei einem Großkonzern, nie ernstlich krank gewesen. Eines Morgens aber konnte er nicht aufstehen, sein ganzer Körper schmerzte. Er habe damals mit seiner Familie einen Stadel umgebaut und seine plötzlichen Beschwerden zuerst für einen ausgewachsenen Muskelkater gehalten, erzählt der 66-Jährige. Als keine Besserung eintrat, ging er zum Arzt. Eine Odyssee durch Krankenhäuser und Praxen begann. Schließlich erkannte ein Rheumatologe eine Borreliose, die mit Antibiotika behandelt wurde.

Fast zwölf Monate später haben die Muskelschmerzen nachgelassen, doch beschwerdefrei ist Scheffold keineswegs. Noch immer ist da eine permanente Pein in den Fußsohlen: „Das kribbelt wie tausend Ameisen, und wenn ich länger unterwegs bin, werden meine Füße extrem kalt.“

Die Diagnose lautet jetzt Polyneuropathie (PNP). Das ist der Oberbegriff für bestimmte Erkrankungen des peripheren Nervensystems. Die Ursachen können ganz unterschiedlicher Natur und die Symptome vielgestaltig sein. „Das Krankheitsbild und der Verlauf sind bei jedem Menschen anders“, sagt Albert Scheffold, der mit Leidensgenossen aus ganz Deutschland in Kontakt steht. Bei ihm sei wohl die Borreliose der Auslöser gewesen, vermutet er.

Zwei Erfahrungen habe er gemacht, berichtet Scheffold: dass sich bis heute nur wenige Mediziner intensiv mit Polyneuropathie befassten und die Krankenkassen sich weigerten, bestimmte Medikamente zu bezahlen. Deshalb will er jetzt eine Selbsthilfegruppe für PNP-Patienten aufbauen, unter dem Dach einer bundesweiten Interessengemeinschaft. Bei regelmäßigen Treffen sollen die Betroffenen einander helfen, mit der Krankheit umzugehen und kompetente Ärzte und Therapeuten zu finden. „Wir sammeln Informationen in der Fachliteratur und bieten eine Info-Mappe an“, sagt Scheffold. Er hat einen Flyer zusammengestellt und will Vorträge mit Referenten organisieren.

Die Mitglieder der PNP-Selbsthilfegruppe Achstetten wollen sich jeweils am ersten Mittwoch im Monat um 14.30 Uhr bei Albert Scheffold (Hauptstraße 94, Achstetten) treffen, mit Ausnahme des Ferienmonats August. Weitere Infos unter Telefon 07392 / 700 68 36 

Informationen zur Interessengemeinschaft der Selbsthilfegruppen Polyneuropathie im Internet unter www.pnp-shg.de.

 

Deutsches Trinkwasser ist Spitze

Unser Trinkwasser ist oft besser als diverse Mineralwasser.

Totzdem ist Vorsicht geboten!

 

In Gegenden mit starken Kiesuntergründen sickern die Düngemittel, Fäkalien- und  Gülledüngungen  schneller ins Grundwasser.

 

Die lokalen Zeitungsanzeigen und Berichte über Ihr Trinkwasser müssen beachtet werden!

Vor Wundermitteln wird gewarnt

Verbraucher sollten sich nicht von Heilsversprechen blenden lassen.

 

Berlin (dpa) - Oft steckt hinter vermeintlichen Wundermitteln reine Geschäftemacherei. Für Schwindeleien gibt es verschiedene Indizien, sagt Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). So sei etwa der Hinweis, dass ein Präparat nur in Apotheken erhältlich ist, keine Qualitätsgarantie. Die in Anzeigen oft genannte PZN, kurz für Pharmazentralnummer, ist nur eine Bestellnummer. Echte Arzneimittel dagegen tragen eine Zulassungsnummer (Zul.-Nr.) auf der Verpackung. Ihre Wirksamkeit wurde in klinischen Studien nachgewiesen.

Verbraucher sollten spätestens dann skeptisch sein, wenn dem Präparat eine geheimnisvolle oder exotische Herkunft zugeschrieben wird, und es gegen viele unterschiedliche Krankheiten wirken aber gleichzeitig frei von Nebenwirkungen sein soll. Auch euphorische Patintenberichte im Internet können gefälscht sein. Besonders Vorsichtig sollten Kunden sein, wenn der Hersteller oder der Vertreiber eines Wundermittels nicht aus Deutschland komme. Ein weiterer Hinweis auf Schwindel seien Erfolgs- oder Geld- zurück-Garantien, erläutert Sellerberg.

Frei nach dem Motto "Was teuer ist, muss gut sein" müssten Patienten für solche Produkte oft viel bezahlen. Vorsicht sei auch angebracht, wenn ein Präparat verspricht, besser als die Schulmedizin zu sein. Das könne Patienten dazu verleiten, ihre bewährte Therapie ohne Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker abzusetzen, oft mit dramatischen Folgen für die Gesundheit.

Pflaster und Salben mit Risiko

Medikamentenpflaster und Salben mit starken Schmerzmitteln können zu starken Überdosierungen führen.

 

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und Apotheker

 

 

Eigene Test's

Test's die ich an meiner Person durchgeführt habe.

(mit ca. 8Wochen Wirkzeit)

  Die Ergebnisse sind nur auf meine Person zutreffend!

Medikamente/

Anwendungen bzw. Therapie

Note

(1-6)

1=sehr gut

Bezeihnung/ Erklärungen
Juice Plus       6

Wurde über Radio 7 publiziert und vertrieben als Sportler- Fitness-Wunderpille. Absolut keine spürbaren pos. Auswirkungen (sehr teuer) Als es geliefert wurde habe ich erst erfahren, dass es eine Abmagerungskur ist

( Nahrungsergänzungsmittel)

Weihrauch-Pillen        6  Keine pos. Auswirkungen 
Lyrica        6 keine Schmerzlinderung 
Andullations-Therapie        2

Durch die Frequenz-massage Muskellockerung, etwas besseres Körperwohl- befinden, aber keine Schmerzlinderung.

Kann nur als Komplettgerät angewendet werden.  (Kauf sehr sehr teuer) kann auch gemietet werden. Geräte stehen in einigen Gesundheitszentren, eine Anwendung für ca. 10€

Hochtontherapie      ?

Soll bei diabetischer PNP erfolgreich sein, 

habe noch keinen Selbsttest gemacht           

Magnetfeldtherapie     6

Soll bei diabetischer PNP erfolgreich  sein

werde demnächst einen 8wöchigen Test mache.   

 

Nach ca 12 Testwochen konnte ich bei mir keine Auswirkungen feststellen  ( mein Krankheitsbild CIDP)

Tens       3

Elektro-Therapie - Langfristige Therapie

Gerät wird vom Hausarzt auf Rezept verschrieben

Moorpackung       4

Wärme ist für meine Füße immer gut

kann am ganzen Körper angewendet werden

(kann im Backofen / Micro erhitzt werden.) 

Wärme-Fußsack        4 Für die Füße optimal 
Pfefferminzöl        3 Erzeugt erst kaltes empfinden - für mich nichts
Urea Salbe       3 Erzeugt erst kaltes empfinden - für mich nichts
Quark       6     Hat nichts bewirkt

Grünlippmuschel-

Balsam

      2

erzeugt ein wohltuendes Gefühl

nimmt einiges an Schmerz weg

seitdem keine Pergamenthaut mehr

beheizbare - Schuhsohlen       1

Einmalig-stundenlang warme Füße.

el. Sohlen mit Elektronik( Thermostat) 

Kälte   Manche brauchen anstatt Wärme,- Kälte-anwendungen.  (Ich brauche Wärme)
Haarföhn       1 Schuhe anwärmen

Schmerzpflaster

      3

nimmt einiges an Schmerz weg

Vorsicht bei starker Dosierungs. ev. starke Nebenwirkungen.

Schamanismus

      6

bringt nichts  ( ev. die erste stunde danach, dann ist alles wie vorher.    (Abzocke)

  --alternative = Selbstheilungskräfte--

Selbstheilungskräfte       1 auch als Schmerztherapie - damit kann man sehr viel bewegen, man muß es immer und richtig machen und man kann es selber erlernen und anwenden.
Schmerz desensibilisieren      1

den Schmerz an der Schmerzstelle verstärken, durch stärkeren Reiz über längere Zeit.( Igelball, Bürste, Massieren etc. Laufen)

siehe auch unter: Schmerztherapie

Durchblutung der Füße      keine Socken tragen mit Gummizug
Immunglobuline      1

durch die Gabe von Immunglobuline habe ich die Muskeltätigkeit und Muskelkraft zu fast 100% wieder erhalten. Nebenwirkungen habe ich bis jetzt keine feststellen können  Die Schmerzen in den Füßen sind allerdings geblieben

Die Therapie läuft noch!

Hypnose -

Selbsthypnose

     1

  gut zu erlernen

ich wende es regelmässig an, um einzuschlafen

Brennessel-Therapie      3 laufe durch Brennesseln oder schlage sie an die Füße. Bessere Burchblutung festgestellt
 Weichbett- Schuheinlagen     5

wird vom Orthopäden verordnet

 

 Eigenurintherapie

 

    ?

Ein Betroffener unserer SHG hat seine PNP / MCS  positiv damit therapiert (Unterlagen können bei unserer SHG angefordert werden)

 Retterspitz

 

    5  keine spürbare Wirkung
 
 Sie sollten unbedingt ein Schmerztagebuch führen